Was passiert mit WHOIS Daten bei Einführung der DSGVO?

ICANN die Internet Organisation, die Daten betreffend internationaler Domains und deren Inhaberschaft verwalten, steht vor einem Problem. Wenn Ende Mai 2018 die neue DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) in Kraft tritt, wird sie
unter den bestehenden Bedingung nicht mehr kompatibel sein. Die Daten, die von der ICANN gespeichert werden, gehen weiter über einfache Datensammlung von Nameservern und IP-Adressen aus, sondern es werden hier personbezogene Daten öffentlich abrufbar gemacht.

Eigentlich ist das ganze keine Überraschung, denn der deutsche Providerverband ECO hatte zu Jahresend 2017 Empfehlungen für eine Umgestaltung der WOIS.

Es müssen die Verträge zwischen dem Verwalter, also ICANN, und den Registraren, die Domains im Namen der Webseiteninhabern geändert werden.
Es bleibt abzuwarten, wie die ICANN die Vorgabe der Europäischen Union umsetzen will